FDP – Wann hört ihr auf, unser Leben wegzuwerfen?

Berlin, 24.2.2022: BĂĽrger:innen der Letzten Generation haben gegen 14:45 Uhr Tomaten, Orangen und anderes GemĂĽse gegen die Wand der FDP Parteizentrale geworfen. Einige BĂĽrger:innen wurden von der Polizei festgesetzt. Sie fordern, dass die FDP sich nicht weiter quer stellt, endlich auf den BĂĽrgerrat Klima eingeht und ihr Essen rettet – anstatt sie durch die Klimakatastrophe in Hungersnöte zu schicken. Zeitgleich sprachen Vertreter:innen mit Renate KĂĽnast (GrĂĽne).

BĂĽrger:innen werfen GemĂĽse gegen die Wand der FDP Parteizentrale in Berlin.

Die deutsche Wirtschaft wird zusammenbrechen, wenn die Lebensmittelpreise steigen und steigen oder Supermarktregale leergeräumt sind. Unsere Familien, Gemeinden und die gesamte junge Generation werden sehenden Auges in ein Schicksal von unermesslichem Leid geführt. Will die FDP sich wirklich weiter in den Weg stellen und dafür die Verantwortung übernehmen?
Wir haben 2-3 Jahre, um das aufzuhalten.

Christian (40)

“Ich will eine Zukunft für meine Kinder. Wir wollen alle keinen Hunger leiden. Wir richten uns an unsere Mitmenschen, und bitten sie, insbesondere in ihrer Funktion als Entscheidungsträger:innen, die Augen nicht vor der Wahrheit zu verschließen, auch wenn sie unangenehm ist”, sagt Christian Bläul, 40 Jahre, Physiker und Vater von 2 Kindern.

Zeitgleichen sprachen Lea Bonasera (24) und Henning Jeschke (22) mit Renate Künast, ernährungspolitische Sprecherin der Grünen. Nachdem sie gestern von Susanne Mittag (SPD) mit  „Wir hatten schon ganz andere Krisen” im Regen stehengelassen wurden.

Auch nach dem Gespräch mit Renate Künast müssen wir anerkennen, dass die Politik nicht wie im Angesicht eines Notfalls handelt, welcher unermessliches menschliches Leid zur Folge haben wird.

Wieso lässt uns die Politik weiter ins offene Messer laufen, anstatt mit einfach, naheliegenden Schritten sofort einen Anfang zu machen?

Lina
Lina (19)

“Wir werden nach Strich und Faden von Regierung und vielen Medien verarscht. Alle behaupten “Das wird schon”. Aber das stimmt nicht. Es ist Zeit, der Wahrheit ins Auge zu schauen”, sagt Lina, 19 Jahre, die aus Sorge um ihre Zukunft gerade ihr Abitur verpasst.

Wie sehr sich die Menschen in Deutschland Maßnahmen wünschen, die uns vor dem gesellschaftlichen Zusammenbruch bewahren, wird an den anhaltenden Solidaritätsaktionen mit der Letzten Generation deutlich: In Bremen, Braunschweig, Stuttgart, Hamburg werden Bürger:innen auch heute und morgen wieder aus Mülltonnen gerettete Lebensmittel verteilen.

Die Letzte Generation fordert die Bundesregierung dazu auf, die Empfehlungen des BĂĽrgerrat Klima umzusetzen. Diese sind effektive und gesellschaftlich mehrheitlich akzeptierte Schritte zur Nahrungsmittelsicherung und zur effektiven Reduktion der Treibhausgasemissionen Deutschlands im Zuge des Kampfes gegen den Klimakollaps.

Pressekontakt
Carla Hinrichs
Telefon: +49 641 201099549
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