Sommerpause mitten im Klimanotstand – Kein Tag ohne Widerstand gegen kriminelle Regierung

Berlin, 08.07.2022, 8:00 Uhr„Die Klimakatastrophe macht keine Sommerpause!“ so fordert die Letzte Generation den selbsternannten ‘Klimakanzler’ Olaf Scholz auf, sich gegen neu geplante Ölbohrungen in der Nordsee auszusprechen. Den fĂŒnften Tag in Folge setzt sich der Widerstand der KlimaschĂŒtzer:innen gegen die Verbrechen der Regierung nun schon fort. Eine simple ErklĂ€rung, die sich zum Recht auf Leben der Jungen und Armen bekennt, wĂŒrde dem ganzen vorerst ein Ende bereiten. Aber selbst dazu kann sich Olaf Scholz nicht durchringen. Noch bleibt der Klimakanzler verschwunden.

08.07.2022 - Gesucht, aber immer noch nicht gefunden: der Klimakanzler.

Heute schreiten sogar drei UnterstĂŒtzer:innen der Initiative auf der Suche nach ihm die stehenden Autoreihen auf der Autobahn ab. In ihren HĂ€nden halten sie dabei Plakate auf denen geschrieben steht: „Klimakanzler vermisst!”.

Obwohl die Gewalt durch SchlĂ€ge und Tritte gegen die BĂŒrger:innen zunimmt, sind sie entschlossen auch weiterhin fĂŒr eine lebenswerte Zukunft einzutreten. Carla Hinrichs (25), Pressesprecherin der Letzten Generation dazu:

„Neue Ölbohrungen in der Nordsee werden die Klimakatastrophe auf die Spitze treiben! Wir fordern, dass die Regierung unsere natĂŒrliche Lebensgrundlage schĂŒtzt, statt in die Sommerpause zu verschwinden! Die Zeit ist knapp. Deshalb muss Herr Scholz sofort handeln. Jetzt Urlaub zu machen ist unverantwortlich! Die Klimakatastrophe macht auch keine Pause!“.

Carla Hinrichs
Carla Hinrichs

Ernst Hörmann (72), Maschinenbauingenieur in Rente und Großvater von 8 Enkeln blockiert seit Mitte Juni mit der Letzten Generation fast tĂ€glich Berlins Straßen. Seine BeweggrĂŒnde, in friedlichen zivilen Widerstand zu treten, erklĂ€rt er so:

„Ich bin wĂŒtend, dass das Leiden der Menschen ignoriert wird. Schon heute spĂŒren wir die katastrophalen Auswirkungen des Klimanotstandes: DĂŒrren in Norditalien und BrĂ€nde in Brandenburg. Unsere Kinder und Enkel werden unter Wasserknappheit, Fluten und Kriegen leiden. Um das noch zu verhindern mĂŒssen wir jetzt handeln!“

Portrait von Ernst Hörmann
Ernst Hörmann

Statt massenweise Öl aus dem Naturschutzgebiet Wattenmeer zu fördern fordern die WiderstĂ€ndigen kostengĂŒnstige und schnelle Maßnahmen fĂŒr den Klimaschutz. Sie schlagen sowohl ein Tempolimit als auch einen kostenlosen Nahverkehr als Möglichkeiten vor.

In den vergangenen Tagen war es vermehrt zu Kritik am Sicherheitskonzept der Autobahnblockaden gekommen. Insbesondere war der Vorwurf aufgekommen, Krankenwagen wĂŒrde durch auf der Fahrbahn festgeklebte Menschen der Weg versperrt. Das Ermöglichen von Rettungsgassen planen die BĂŒrger:innen jedoch bei jeder Blockade sorgfĂ€ltig ein: Nie fixieren sich alle Personen zugleich auf dem Asphalt, sodass jederzeit eine Rettungsgasse vorhanden ist.

Pressekontakt
Carla Hinrichs
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