Feueralarm und Christian Lindner in Handschellen – Einmal so blockieren wie die FDP

16.11.2022 - Einmal so blockieren wie die FPD, denken sich Unterstützer:innen der Letzten Generation. Ob das möglich ist?
16.11.2022 - Einmal so blockieren wie die FPD, denken sich Unterstützer:innen der Letzten Generation. Ob das möglich ist?

Berlin, 16.11.2022, 8:05 –  UnterstĂĽtzer:innen der Letzten Generation lassen heute sinnbildlich Bundesfinanzminister Christian Lindner der FDP verhaften. Unter dem Motto „einmal so blockieren wie die FDP“ stören die BĂĽrger:innen den morgendlichen Berufsverkehr hinter Christian Lindner-Masken und in Management-Outfits, um die Blockadehaltung der Freien Demokraten im Klimanotfall anzuprangern. Das Bild Christian Lindners in Handschellen drĂĽckt die Dramatik der Lage aus: Die gefährliche Klima-Politik der FDP ist ein Verbrechen an all jenen, die dadurch ihr Leben verlieren werden. 

Zeitgleich zu den Verkehrsstörungen erklingt in der FDP-Zentrale der Feueralarm. Betätigt durch weitere UnterstĂĽtzer:innen der Letzten Generationen soll er den Freien Demokraten vor Augen fĂĽhren, dass Deutschland sich aktuell in einem Klimanotfall befindet. Die 1,5-Grad-Grenze ist nicht mehr zu halten. Wenn die FDP nicht umgehend ihre Blockadehaltung gegen einfachste SicherheitsmaĂźnahmen beendet, läuft das Erdklima Gefahr, in eine Spirale aus Kipppunkten einzutreten, welche die Hitze von allein immer weiter steigen lässt – mit tödlichen Folgen fĂĽr die Bevölkerung.

‼️Feueralarm in FDP-Zentrale ‼️

Die 1,5-Grad-Grenze ist bereits nicht mehr zu halten. Die FDP muss UMGEHEND ihre Blockadehaltung einfachster Sicherheitsmaßnahmen aufgeben. Sonst geraten wir in eine Spirale aus Klima-Kipppunkten mit tödlichen Folgen für die Bevölkerung.#FürAlle pic.twitter.com/AnPcUnw7pD

— Letzte Generation (@AufstandLastGen) November 16, 2022

Eine Sprecherin der Letzten Generation, Aimée van Baalen (23), begründet den Protest so: „Wir können uns das egoistische Verhalten einiger weniger Reichen und Schönen nicht mehr leisten. Sie fliegen in Privatjets über unsere Köpfe hinweg, verschwenden lebenswichtige Ressourcen wie knapper werdende Wasservorräte mit ihren Pools und Rasensprengern und schicken damit alle nachfolgenden Generationen im Klimakollaps ins Elend. Eine Partei, die auf Kosten der Allgemeinheit Politik für dieses Klientel macht, ist heute nicht mehr tragbar!”

Aimée van Baalen | Foto: (c) Stefan Müller
Aimée van Baalen
Foto: Stefan MĂĽller

Die kleinste Regierungspartei fällt immer wieder durch Blockaden bei den einfachsten Sicherheitsmaßnahmen gegen den Klima-Zusammenbruch auf: Aus einem 9-Euro-Ticket wird unter Christian Lindner nur ein 49-Euro-Ticket. Die Einführung eines Tempolimits knüpfte der Bundesfinanzminister zuletzt absurderweise an eine Verlängerung der Laufzeiten der Kernkraftwerke. Am fatalsten jedoch: Er klammert sich verantwortungslos an Wunschdenken über Innovation und verschiebt die Probleme in eine ferne Zukunft, obwohl laut Wissenschaft jetzt wohl die letzte Gelegenheit ist, dass Ruder auf dem Weg in den tödlichen Abgrund noch herumzureißen.

„Auch wir wollen unsere Lebenszeit nicht auf der Straße verbringen, uns von wütenden Mitmenschen anschreien oder verprügeln lassen und die unschuldigen Menschen stören. Doch wir wissen aus der Wissenschaft, dass uns vielleicht nur noch zwei bis drei Jahre bleiben, um das Ruder herumzureißen. Das bedeutet: von dieser Regierung hängen vielleicht die nächsten tausend Generationen ab.” so David Berres (45), der heute auf der Straße sitzt.

Die Letzte Generation fordert, dass die Regierung sich endlich mit ihren Vertreter:innen an einen Tisch setzt, um die Einführung eines Tempolimits und die Fortführung des 9-Euro-Tickets zu besprechen. Diese Sicherheitsmaßnahmen sind bekanntlich von einer breiten Mehrheit gewollt und der erste notwendige Schritt in eine lebenswerte Zukunft. Langfristig erwarten die Bürger:innen einen gerechten Umbau unserer Gesellschaft in eine lebendige Demokratie. Konzerne sollen sich nicht mehr auf Kosten der Allgemeinheit bereichern dürfen und alle Menschen sollen miteinander auf Augenhöhe leben dürfen, sodass sowohl unser Planet als auch alle Bürger:innen durch gemeinsam beschlossene Gesetze beschützt werden.

Pressekontakt
Carla Hinrichs
Telefon: +49 3023591611
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