Pressemitteilungen

8.1.2022: GROSSE SOLIDARITÄT, ANZEIGEN UND GEWAHRSAMNAHMEN
Pressemitteilung der Letzten Generation vom 7. Januar 2022:

In Berlin, Hamburg, Bremen, Dresden, Leipzig, Bonn, Mannheim und Passau sind heute Menschen in SolidaritĂ€t mit dem Aufstand der Letzten Generation auf die Straße gegangen. Sie “containerten” Lebensmittel und verschenkten diese öffentlich. Die Polizei hat Dutzende Strafverfahren wegen Diebstahls eingeleitet und eine junge Frau wurde in Gewahrsam genommen.

“Immer mehr Menschen hungern in Deutschland. Aktuell sind es etwa 1,6 Millionen[1]. Gleichzeitig landen in Deutschland die HĂ€lfte aller Lebensmittel in der Tonne[2]”, erlĂ€utert Lea Bonasera, die nach ihrem Hungerstreik im September auch Olaf Scholz in einem öffentlichen GesprĂ€ch im November auf diesen Missstand aufmerksam gemacht hatte. “Es braucht ein Essen-Retten-Gesetz wie in Frankreich, das es SupermĂ€rkten verbietet, Essen wegzuwerfen, um eine Hungerkatastrophe in Deutschland zu verhindern.”

DafĂŒr und fĂŒr eine Agrarwende setzt sich auch die Letzte Generation in ihrem “Aufstand” ein. Ab Ende Januar will die Gruppe Bundesstraßen und Autobahnen blockieren, bis ein “Essen-Retten-Gesetz” kommt. Ein Gesetzestext wurde bereits von German Zero ausgearbeitet.

Melanie Guttmann hat in Hamburg containert. Die Gruppe hat sich dafĂŒr selbst wegen Diebstahls angezeigt: “Ich hoffe, dass durch diesen absurden Straftatvorwurf endlich allen klar wird, wie verantwortungslos wir mit Lebensmitteln umgehen und welchen todbringenden Kurs wir damit einschlagen”, erklĂ€rt sie ihre BeweggrĂŒnde. “Sogar das Retten weggeworfener Lebensmittel steht unter Strafe. Da wundert es mich gar nicht, wie viele Menschen hier Hunger leiden.”

Selbstanzeigen gab es außer in Hamburg beispielsweise in Mannheim, Leipzig und Berlin.
Carla Hinrichs, die zusammen mit anderen in Berlin Containern war, wurde wÀhrend der Aktion in Gewahrsam genommen.
“Warum ich und besonders, warum nur ich in Gewahrsam genommen wurde, konnte mir niemand auf der Polizeiwache erklĂ€ren. Aber selbst die Polizeibeamten verstanden unser Anliegen und sagten mir, sie könnten nicht verstehen, warum Containern verboten sei”, erlĂ€utert sie nach ihrer Freilassung. “Ein Strafverfahren wegen Diebstahls wurde trotzdem eingeleitet.”
Die Gruppe in Berlin war, nachdem die Polizei Carla mitgenommen hatte, erneut Containern und Essen verteilen gegangen.

 
Quellen
6.1.2022: BUNDESWEITE UNTERSTÜTZUNG FÜR FORDERUNG NACH ESSEN-RETTEN-GESETZ
Pressemitteilung der Letzten Generation vom 7. Januar 2022:
 
Nachdem Ende Dezember Jesuitenpater Jörg Alt mit einer Containern-Aktion fĂŒr bundesweite Aufmerksamkeit gesorgt hatte[1], finden diesen Samstag erneut bundesweit Ă€hnliche SolidaritĂ€ts-Aktionen mit dem Aufstand der Letzten Generation statt.

So planen beispielsweise in Berlin, Hamburg, Dresden, Leipzig, Bremen, Mannheim/Heidelberg und Passau Menschen, gerettete Lebensmittel öffentlich zu verschenken. Viele der Gruppen “containern” wie Jörg Alt die Lebensmittel zuvor bei lokalen SupermĂ€rkten.

“Die Bundesregierung soll das von der Letzten Generation geforderte Essen-Retten-Gesetz[2] unbedingt umsetzen”, findet Melanie Guttmann, die an der Aktion in Hamburg teilnimmt. “Unser Umgang mit Lebensmitteln ist total verantwortungslos: Sogar das Retten weggeworfener Lebensmittel ist eine Straftat”.
Sie bezieht sich damit darauf, dass in Deutschland auch das Mitnehmen von MĂŒll als Diebstahl gewertet wird. Das hatte Cem Özdemir, BundesernĂ€hrungsminister, vor wenigen Tagen ebenfalls stark kritisiert und sich fĂŒr ein Einschreiten gegen Lebensmittelverschwendung ausgesprochen.[3]

Zahlreiche weitere Politiker:innen, darunter viele Parlamentsabgeordnete, hatten sich in den vergangenen Wochen in den Sozialen Medien mit Jörg Alt oder den Forderungen der Letzten Generation solidarisiert.[4] “Viele von ihnen haben wir in den vergangenen Tagen angefragt, ob sie sich am Samstag dem Containern anschließen und den Worten Taten folgen lassen”, erlĂ€utert Carla Hinrichs, Pressesprecherin der Letzten Generation. Über Zusagen werde man berichten, sobald die Antworten eingegangen seien.


Quellen
[1] Beispiel-Artikel der BILD: www.bild.de/regional/nuernberg/nuernberg-news/nach-anzeige-jesuitenpater-joerg-alt-aus-nuernberg-schreibt-kanzler-78676178.bild.html. FĂŒr weitere Artikel, siehe Website der Letzten Generation: letztegeneration.de/presse/Berichterstattung 
[2] siehe Forderungen der Letzten Generation: letztegeneration.de/forderungen
[3] Hier ein Artikel des Tagesspiegels darĂŒber: www.tagesspiegel.de/politik/kritik-an-strafbarkeit-des-containerns-oezdemir-will-lebensmittel-spenden-vereinfachen/27937728.html 
[4] U.a. die Co-Vorsitzende der Bayerischen GrĂŒnen Eva Lettenbauer: twitter.com/EvaLettenbauer/status/1478663238237704193; die ÖDP www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/essen-retten-aus-containern-oedp-unterstuetzt-appe; sowie die Bayerischen Landtagsabgeordneten der Freien WĂ€hler Florian Streibl und Hans Friedl: fw-landtag.de/aktuelles/presse/pressemitteilungen-details/kampf-gegen-lebensmittelverschwendung-streibl-und-friedl-solidarisieren-sich-mit-nuernberger-jesuitenpater-joerg-alt
1.1.2022: Neujahrsansprache: "HUNGERSNÖTE AUCH BEI UNS" – LETZTE GENERATION VERÖFFENTLICHT ALTERNATIVE NEUJAHRSANSPRACHE

Pressemitteilung der Letzten Generation vom 1. Januar 2022:

 

Die “Letzte Generation” hat als Reaktion auf die Neujahrsansprache von Kanzler Olaf Scholz eine eigene Version produziert, in der der ehemalige Hungerstreikende Henning Jeschke vor die Bevölkerung tritt.

 

“Wir wollten den Menschen das sagen, was sie wirklich hören mĂŒssen: Die ökologische Katastrophe ist die grĂ¶ĂŸte Krise unserer Zeit und wir mĂŒssen alle jetzt dafĂŒr kĂ€mpfen, dass die neue Bundesregierung damit angemessen umgeht”, erklĂ€rt Jeschke die Aktion.

 

Der Stil der beiden Videobotschaften Àhnelt sich sehr. Doch wÀhrend Olaf Scholz
in seiner Ansprache vor allem Lobesworte findet und Zuversicht erklÀrt, kritisiert Henning Jeschke die neue Bundesregierung mitunter scharf.

 

So wirft er ihr “noch aggressiveres Greenwashing” vor und erklĂ€rt, sie gefĂ€hrde mit ihrer Umweltpolitik die Gesellschaft. Deutschland werde deshalb in Zukunft von Hungersnöten betroffen sein.

 

“Wir wollen, dass die Regierung ihren Job tut: dass sie Essen rettet und Leben rettet”, so Jeschke in der Neujahrsansprache der Letzten Generation. Die Bewegung fordert die Umsetzung eines bereits fertig ausgearbeiteten “Essen-Retten-Gesetzes”. Dieses soll großen SupermĂ€rkten das Wegwerfen von Lebensmitteln verbieten.

 

Auch der Jesuitenpater Jörg Alt aus NĂŒrnberg fordert das Essen-Retten-Gesetz vehement. Er hatte im Rahmen einer Aktion der Letzten Generation Ende Dezember Lebensmittel aus einem Supermarkt-MĂŒllcontainer gerettet. Die Staatsanwaltschaft eröffnete daraufhin ein Strafverfahren wegen “besonders schweren Diebstahls”.

 

“Ich danke auch all jenen, die bereit sind, wenn die Regierung dieses Gesetz nicht umsetzt, auf die Straße zu gehen und Druck zu machen”, spielt Jeschke gegen Ende des Videos auf die fĂŒr ab Ende Januar angekĂŒndigten Autobahnblockaden an.

 

Die Ansprache der Letzten Generation ist auf der Website der Bewegung sowie ihrem Youtube-Kanal verfĂŒgbar.

 

 

Informationen

Die Neujahrsansprache der Letzten Generation finden Sie hier: www.youtube.com/watch?v=zreJjPSumdY

Ein Transkript der Neujahrsansprache der Letzten Generation vom 1.1. finden Sie hier: letztegeneration.de/wp-content/uploads/2022/01/Transkript-–-Neujahrsansprache-der-Letzten-Generation.pdf

Die Neujahrsansprache von Bundeskanzler Olaf Scholz finden Sie hier: www.youtube.com/watch?v=84DhwYfXY7c
Das Video wurde auch auf unseren Social Media KanÀlen geteilt.

28.12.: UNS BLEIBT NUR DER AUFSTAND + ErgĂ€nzender RĂŒckblick 2021

Pressemitteilung der Letzten Generation vom 28. Dezember 2021:

 

Beim öffentlichen GesprĂ€ch mit Bundeskanzler Olaf Scholz Mitte November[1] konnte sich nicht geeinigt werden. Die Letzte Generation stellte daraufhin ein Ultimatum: Mindestens die erste Forderung nach einem Essen-Retten-Gesetz mĂŒsse bis Jahresende erfĂŒllt werden; sonst wĂŒrden ab Januar dauerhaft Autobahnen blockiert.
Auf die Forderungen blieb es seitens der Regierung still.

 

Nur die Vorsitzenden der GrĂŒnen Annalena Baerbock und Robert Habeck antworteten in den vergangenen Tagen.
Sie stimmten den Zielen der Letzten Generation zu. DarĂŒber freuen wir uns. Allerdings nannten sie keine konkreten Maßnahmen und wollten nur statt 100% regenerative nur “30% Öko-Landwirtschaft” bis 2030.
Das ist nicht genug, um die ErnÀhrung der Bevölkerung zu sichern.
Wir fragen uns also, wie ernst es den GrĂŒnen mit ihren Zielen sein kann, wenn auch sie bis jetzt an der Umsetzung zu scheitern scheinen.

 

Diese UmsetzungsschwÀche ist ein generelles Problem der Parteien.
Deshalb hat diesen Sommer der BĂŒrgerrat Klima der Politik die Arbeit abgenommen. 160 reprĂ€sentativ geloste BĂŒrger:innen haben sich auf konsequente Klima-Maßnahmen geeinigt. Diese werden von der Bevölkerung unterstĂŒtzt.[3]
Ein paar der Maßnahmen bilden die Forderungen der Letzten Generation.

 

Ferner war es in den letzten Tagen zu bundesweiter Aufmerksamkeit fĂŒr den NĂŒrnberger Pater Dr. Jörg Alt gekommen. Dieser hatte in SolidaritĂ€t mit der Letzten Generation öffentlich genießbare Lebensmittel aus MĂŒlltonnen gerettet und sie verschenkt. Seine Selbstanzeige gegenĂŒber der Polizei brachte ihm inzwischen ein Strafverfahren wegen „besonders schweren Diebstahls“ ein. Der Pater möchte das große Echo auf seine Tat im Kampf gegen Lebensmittelverschwendung nutzen.[4]
Die ÖDP hat sich mit der Aktion des Paters und der Forderungen der Letzten Generation solidarisiert.[5]

 

Daran zeigt sich erneut: Ohne Druck aus der Bevölkerung kommt keine politische VerÀnderung. Und ohne diese VerÀnderung wird die ökologische Krise in den nÀchsten Jahren zur Todesfalle.
Wir sind die Letzte Generation, die noch etwas gegen diese Krise tun kann.
Und uns bleibt nach dem 31.12. nur noch der Aufstand.

 

Wir entscheiden uns in dem Fall, Ende Januar das Notwendige zu tun. Wir werden aus Liebe zu unseren Mitmenschen hier im Land immer wieder verschiedene Autobahnen blockieren. Die Störung kann fĂŒr unser Land ein letztes Innehalten sein, bevor es zu spĂ€t ist.

 

 

Schreiben der GrĂŒnen

➞ zum Antwortschreiben von Annalena Baerbock und Robert Habeck [PDF]

ErgĂ€nzender RĂŒckblick 2021

➞ zum Rückblick 2021 [PDF]

Quellen
[1] Aufzeichnung des GesprÀchs mit Bundeskanzler Olaf Scholz siehe hier: letztegeneration.de/olaf-scholz/
[3] BeschlĂŒsse des BĂŒrgerrat Klima und Forsa-Umfrage zur Akzeptanz der Bevölkerung finden Sie hier: buergerrat-klima.de/ergebnisse-gutachten
[4] SZ ĂŒber die Aktion des Paters aus NĂŒrnberg und die Ermittlungen: www.sueddeutsche.de/bayern/nuernberg-jesuitenpater-containern-diebstahl-1.5494969 ; fĂŒr mehr Presseberichte, siehe die Übersicht der Berichterstattung auf unserer Website: letztegeneration.de/presse/berichterstattung
[5] ÖDP-Pressemitteilung zur Solidarisierung mit unseren Forderungen und der Containern-Aktion: www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/essen-retten-aus-containern-oedp-unterstuetzt-appe

21.12.: ESSEN RETTEN VERBOTEN! – LETZTE GENERATION IN AKTION GEGEN LEBENSMITTELVERSCHWENDUNG

Pressemitteilung der Letzten Generation vom 21. Dezember 2021:

 

Berlin. Am Donnerstagnachmittag holten Aktivist:innen des Aufstands der Letzten Generation Lebensmittel aus dem MĂŒll, um fĂŒr ein Essen-Retten-Gesetz und gegen die Kriminalisierung des “Containerns” zu demonstrieren. Sie sprechen von “gerettetem Essen”; fĂŒr den Staat ist es Diebstahl.

 

“Wir sind die letzte Generation, die die Klimakatastrophe noch aufhalten und die ErnĂ€hrung unserer Gesellschaft und unserer Kinder sicherstellen kann. Dazu mĂŒssen die einfachsten Maßnahmen sofort umgesetzt werden”, konstatiert Verenka Halbig (40), Dozentin in der Erzieher:innenausbildung. “Dazu gehört: Ein Essen-Retten-Gesetz, das große SupermĂ€rkte verpflichtet, Nahrungsmittel zu spenden, statt wegzuwerfen.”

 

Damit meint sie z.B. den Lebensmittel-Lieferdienst Gorillas, bei dem sie mit anderen Aktivist:innen der Letzten Generation am Nachmittag “containert” hat. Die Aktivist:innen wurden dabei von der Polizei erwischt, die ihre Personalien aufnahm, weil “Containern”, also das Mitnehmen von Lebensmitteln aus dem MĂŒll, in Deutschland als Diebstahl gewertet wird.

 

“Das ist unfassbar. Nicht nur, dass der deutsche Lebensmittelhandel – wie auch Gorillas – Essen lieber wegwirft, als es z.B. an die Tafel zu spenden. Durch die Kriminalisierung des Containerns wird die Verschwendung guten Essens auch noch staatlich gesichert”, empört sich Aktivist Edmund Schultz (57) aus Braunschweig. “Und das, wĂ€hrend durch die Klimakrise und die Corona-Pandemie immer mehr Menschen in Deutschland Hunger leiden.”

 

Die ÖDP forderte am selben Tag in einer Pressemitteilung die Legalisierung des Containerns und solidarisierte sich sowohl mit der Aktion als auch der Forderung des Aufstands der Letzten Generation nach einem Essen-Retten-Gesetz.[1]

 

Nach dem Containern verschenkten die Aktivist:innen das Essen auf dem Parkplatz des nahegelegenen Kauflands an Passant:innen.
Kaufland störte sich daran und rief die Polizei. Die nahm Personlien auf und erteilte den Aktivist:innen einen Platzverweis.[2]
Ähnliche Aktionen fanden neben Berlin zeitgleich in weiteren deutschen StĂ€dten statt – darunter NĂŒrnberg und Freiburg.

 

Quellen & Anmerkungen
[1] Essen retten aus Containern – ÖDP unterstĂŒtzt Appell an Ampel-Koalition: www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/essen-retten-aus-containern-oedp-unterstuetzt-appe?fbclid=IwAR1EW-HKf2PJmqEbQTINprSjdl00Zc_NfBsCVh-EMDqND9dnhVoV3xLfgLc
[2] Da die Aktion noch lĂ€uft, wissen wir nicht, was weiter passiert (z.B. Gewahrsamnahmen o.Ä.). Wir informieren Sie, sobald wir Neuigkeiten haben.

 

Update:

Die Aktion ist von den Aktivist:innen gerade abgeschlossen worden. Die Marktleitung des Kauflands in der Residenzstraße hat sich an der Aktion vor ihrem Eingang gestört und die Polizei gerufen. Diese war gekommen und hat allen Aktivist:innen einen Platzverweis erteilt. Die Aktivist:innen hatten daraufhin weiter Lebensmittel verschenkt.
Die Polizei nahm auch Personalien auf. Sie warf den Aktivist:innen auf dem Parkplatz des Kauflands Hausfriedensbruch und Abhalten einer unangemeldeten Versammlung vor.
Nach Verschenken der restlichen Lebensmittel gingen die Aktivist:innen.
Es gab keine Gewahrsamnahmen.

 

Die Reaktion der Passant:innen auf die Aktion war durchweg positiv. Die Meisten waren fĂŒr die guten, kostenlosen Lebensmittel dankbar und störten sich nicht daran, dass sie aus dem MĂŒll stammten. Auch in Anwesenheit der Polizei wurde noch einiges verschenkt.

 

Die Aktion war also insgesamt ein voller Erfolg.

 

Auch die Aktion in NĂŒrnberg verlief wie geplant.
Auch hier nahm die Polizei Personalien auf und leitete gegen Pater Dr. Jörg Alt wegen Containerns ein Strafverfahren wegen Diebstahls (aus dem MĂŒll) ein.

15.12.: PRESSE-INFO ZUR FREILASSUNG DER AKTIVISTINNEN

Die fĂŒnf Aktivistinnen, die gestern von der Polizei Berlin in Gewahrsam genommen wurden, nachdem sie die Forderungen des Aufstands der Letzten Generation an die Außenwand des Bundeskanzleramtes gemalt haben, sind nun wieder frei. Sie saßen ab etwa 13:30 Uhr in der Gefangenensammelstelle auf der Polizeistation in Berlin-Tempelhof, Tempelhofer Damm 12, 12101 Berlin in Gewahrsam.

Gegen 20 Uhr kam sie dann alle wieder frei, da ein Richter, der die RechtmĂ€ĂŸigkeit des Gewahrsams ĂŒberprĂŒfte, schon nach Anhörung der ersten Betroffenen per Gerichtsbeschluss die Freilassung aller fĂŒnf Aktivistinnen anordnete.

 

Hier ein Video-Statement einer der Aktivistinnen (Melanie Guttmann), das sie unmittelbar nach der Entlassung vor der Polizeistation aufgenommen hat. Darin erklĂ€rt sie die Situation und erlĂ€utert auch die BeweggrĂŒnde fĂŒr ihren Einsatz:

 

14.12. 17 Uhr: NACH FARBAKTION: KLIMASCHÜTZERINNEN DER LETZTEN GENERATION FESTGENOMMEN

Pressemitteilung der Letzten Generation vom 14. Dezember 2021, 17 Uhr:

 

Berlin. Gegen 10.30 Uhr hatten fĂŒnf junge Frauen mit orangener Farbe ihre Forderung nach einem Essen-Retten-Gesetz ans Bundeskanzleramt gemalt.

Die Mitglieder der Klimagruppe „Letzte Generation“ wurden nun von der Berliner Polizei festgenommen. 

 

“Wir fordern ein Ende der Lebensmittelverschwendung – sofort. Dies ist in Zeiten des Klima-Notfalls ĂŒberfĂ€llig. Wir können das große Wegwerfen stoppen. Unser Überleben ist vom Weiter-So bedroht”, heißt es in einer Pressemitteilung der letzten Generation.

 

Die Farbe wurde bereits nach einer Stunde und noch in Anwesenheit der KlimaschĂŒtzerinnen wieder entfernt. Trotzdem warf die Berliner Polizei den Aktivistinnen SachbeschĂ€digung vor und erteilte einen Platzverweis. 

 

Nachdem diese ihren Protest gegen die unzulÀnglichen PlÀne der neuen Bundesregierung im Umgang mit der Klimakrise trotzdem fortsetzen wollten, wurden sie festgenommen. 

 

Alle fĂŒnf Frauen sitzen in Einzelzellen in Berlin-Tempelhof. Ein Richter soll nun entscheiden, ob sie weiter in Gewahrsam verbleiben.

14.12. 13 Uhr: NACH GESPRÄCH MIT KANZLER SCHOLZ: KLIMAAKTIVISTINNEN ERINNERN AN FORDERUNGEN

Pressemitteilung der Letzten Generation vom 14. Dezember 2021:
 

Berlin. Am Dienstagvormittag kam es im Regierungsviertel zu einer Protestaktion von Mitgliedern der Gruppierung „Aufstand der letzten Generation“, bei der Aktivistinnen mit kleinen Pinseln und Farbe politische Forderungen an die WĂ€nde des Bundeskanzleramtes auftrugen.
 
An eine Wand schrieben die Aktivistinnen: “Essen-Retten-Gesetz jetzt & Agrarwende 2030” Damit wollten die Aktivistinnen an diese beiden beim öffentlichen GesprĂ€ch am 12.11. mit damals noch Kanzler in spe Olaf Scholz formulierten Forderungen erinnern, die sich an die Bundesregierung richten. 
Die Klimakatastrophe gerate gerade außer Kontrolle, es blieben 3-4 Jahre, ehe entscheidende Kipppunkte ĂŒberschritten wĂŒrden – so der britische Klimaexperte David King. Die Landwirtschaft wird nach Angaben der Wissenschaftsakademie Leopoldina am stĂ€rksten von der Überhitzung betroffen sein.

“Besser Farbe an den WĂ€nden als kein Essen auf den Feldern”, sagt Lea Bonasera.

Im Detail fordert die Gruppierung die Umsetzung des bereits von German Zero fertig ausgearbeiteten Gesetzentwurfs gegen Lebensmittelverschwendung. Im Rahmen eines Essen-Retten-Gesetzes nach dem Vorbild Frankreichs sollen u.a. große SupermĂ€rkte dazu verpflichtet werden, Lebensmittel zu abzugeben, anstatt sie wegzuwerfen. DarĂŒber hinaus sollen innerhalb der ersten 100 Tage der neuen Legislaturperiode die Weichen fĂŒr eine Wende zur nachhaltigen Landwirtschaft bis 2030 gestellt werden. HierfĂŒr wird eine Umsetzung der im Rahmen des BĂŒrgerrat Klima 2021 erarbeiteten VorschlĂ€ge verlangt. 

„Wir erinnern die Politik daran, dass sie all das selbst bereits versprochen hat. Der Koalitionsvertrag setzt sich selbst zum Ziel, Ressourcen und Lebensmittel nachhaltiger zu nutzen. Wir können damit aber nicht Jahre warten; es braucht jetzt Taten”, sagt Alma Jeschke. 

Die Gruppierung „Aufstand der letzten Generation“ hatte sich im Zuge des im September abgehaltenen Hungerstreiks von zeitweise sieben Aktivist:innen in Berlin formiert. Dabei sehen sich die KlimaschĂŒtzer:innen als Teil der letzten Generation, die die Folgen der sich verschĂ€rfenden Klimakatastrophe noch begrenzen kann, woran auch der Name der Gruppierung angelehnt ist. FĂŒr den Fall, dass die Regierung den Forderungen nicht nachkommen sollte, sehen sich die Klimaaktivist:innen gezwungen, ab Januar bundesweit mit Blockaden an zentralen Verkehrsknotenpunkten zu stören, um der Dringlichkeit der Lage weiteren Ausdruck zu verleihen. Im Rahmen der Aktion am Kanzleramt kam es zu Gewahrsamnahmen aller Aktivist:innen durch die Polizei.

8.12.: NAHRUNGSMITTEL AUS DEM MÜLL ÖFFENTLICH VERTEILT ALS SOLIDARISIERUNG MIT FORDERUNG NACH ESSEN-RETTEN-GESETZ

Pressemitteilung der Letzten Generation vom 8. Dezember 2021:

 

Am Mittwoch, den 08. Dezember, werden Menschen in verschiedenen StĂ€dten – darunter Hamburg, LĂŒneburg, Greifswald, Braunschweig, Leipzig, Regensburg und NĂŒrnberg – aus dem Supermarkt-MĂŒll gerettetes Essen öffentlich verteilen, um auf die Verschwendung genießbarer Lebensmittel hinzuweisen und sich mit der Letzten Generation zu solidarisieren, die von der neuen Bundesregierung ein Essen-Retten-Gesetz und eine echte Agrarwende fordert.

 

„Die Lebensmittelpreise steigen wegen der Klimakatastrophe stark an und es droht eine globale ErnĂ€hrungskrise, sobald zu viele Ernten gleichzeitig ausfallen. Gleichzeitig werfen SupermĂ€rkte massenhaft Essen in den MĂŒll und es dort wieder herauszuholen, ist verboten. Das ist absurd und unverantwortlich.“ – Carla Hinrichs, Pressesprecherin der Letzten Generation.

 

Die UnterstĂŒtzer:innen werden das aus dem MĂŒll gerettete Essen an öffentliche PlĂ€tze bringen und Vorbeigehenden anbieten, etwas mitzunehmen, wĂ€hrend sie ĂŒber die Forderungen der Letzten Generation informieren.

 

„Seit der Corona-Krise sind noch mehr Menschen als zuvor auf Essen von Tafeln und Ă€hnlichen Verteilstellen angewiesen. Essen, das noch gut ist, sollte aus Prinzip nicht weggeworfen, sondern an Menschen weiterverteilt werden.“ – Carla Hinrichs.

 

Die Letzte Generation fordert von der neuen Bundesregierung, dass sie noch 2021 ein Essen-Retten-Gesetz fĂŒr große SupermĂ€rkte beschließt und so Lebensmittelverschwendung und die damit verbundenen, unnötigen CO₂-Emissionen verhindert [1]. Ein fertiger Gesetzestext liegt bereits vor. Außerdem soll in den ersten 100 Tagen der Regierungszeit die Umsetzung aller weiteren Maßnahmen des BĂŒrgerrats Klima 2021 aus dem Bereich ErnĂ€hrung beschlossen werden [2]. 

 

Am 12. November konfrontierten Lea Bonasera und Henning Jeschke Olaf Scholz öffentlich mit diesen Forderungen. Falls die Bundesregierung diese Forderungen nicht erfĂŒllen und so die ErnĂ€hrung sicherstellen sollte, werden von der Letzten Generation große Straßen und Autobahnen blockiert werden, bis sie handelt. 

 

Quellen

[1] Forderungen der Letzten Generation: https://letztegeneration.de/forderungen/
[2] Empfehlungen des BĂŒrgerrats Klima im Bereich ErnĂ€hrung: https://buergerrat-klima.de/content/pdfs/B%C3%BCrgerrat%20Klima%202021_Das%20B%C3%BCrgergutachten.pdf#page=66

HANDOUT ZUM PRESSEBRIEFING 19.11.
12.11.: „LETZTE GENERATION“ STELLT ULTIMATUM AN OLAF SCHOLZ

Pressemitteilung vom 12. November 2021:

 

Berlin, 12.11. | Beim öffentlichen GesprĂ€ch zwischen Olaf Scholz und den ehemaligen Hungerstreikenden forderten Henning Jeschke und Lea Bonasera, noch dieses Jahr ein Essen-Retten-Gesetz zu beschließen sowie BeschlĂŒsse des BĂŒrger:innenrats Klima [1] zur Landwirtschaft umzusetzen. Bei Nicht-ErfĂŒllung kĂŒndigt die Gruppe „Letzte Generation“ an, die Bundesrepublik mit wiederholten Autobahn-Blockaden zum Stillstand zu bringen, bis die Forderungen erfĂŒllt sind.

 

Die kĂŒnftige Bundesregierung solle zeigen, dass sie handlungsfĂ€hig ist.

Das habe der Kanzler in spe im GesprĂ€ch nicht gezeigt: „Olaf Scholz wirkte in seinen Aussagen fern der klimawissenschaftlichen RealitĂ€t. Wir haben nicht bis 2045 Zeit – das versteht er nicht”, so Lea Bonasera. 

 

Angesichts des Auftretens des zukĂŒnftigen Kanzlers hatte Jeschke Schwierigkeiten, die Fassung zu wahren: „Wir haben drei bis vier Jahre, um [
] [Hungersnöte und Kriege um Nahrung] zu verĂ€ndern und Sie haben gerade selbst bejaht, es gehe um Milliarden Menschen, die sterben. LĂ€sst Sie das eigentlich kalt, Herr Scholz?“[2]

 

Auch Esteban Servat, der als KlimageflĂŒchteter und GrĂŒnder einer argentinischen Protestbewegung und EcoLeaks als Gast zum GesprĂ€ch geladen war, erhob schwere VorwĂŒrfe: „Ihre Unternehmen aus Deutschland verursachen einen Genozid im Globalen SĂŒden – und das schon heute.”(ĂŒbersetzt: [3])

 

Am Ende des GesprĂ€chs stellten die Klimaaktivist:innen die konkreten Forderungen an die kĂŒnftige Bundesregierung, bis Ende des Jahres die “unnötigsten Emissionen zu unterbinden”: Mit einem „Essen-retten-Gesetz“ fĂŒr gesunde Lebensmittel und, entsprechend der Forderungen des BĂŒrger:innenrats Klima [1], gesetzlichen Maßnahmen in den ersten 100 Tagen Regierungszeit, die eine effektive Agrarwende hin zur regenerativen Landwirtschaft bis 2030 sichern sollen, um die Lebensmittelversorgung der Bevölkerung im Kontext des Klimanotstands zu sichern.

 

Falls die Bundesregierung ihrer Verantwortung nicht gerecht wird, werde man ab Januar wiederholt Autobahnen lahmlegen, bis die Anliegen umgesetzt wĂŒrden, so die offizielle AnkĂŒndigung der Letzten Generation.

 

Die Zahl der Mitstreiter:innen wachse dabei seit Ende des Hungerstreiks stetig: „Ich habe kein Vertrauen, dass die Bundesregierung die massiven klimabedingten ErnteausfĂ€lle verhindern können wird, wenn sie jetzt noch nicht einmal verhindern kann, dass massenhaft gutes Essen weggeworfen wird. Deshalb bin auch ich bereit, ab Januar zivilen Widerstand zu leisten“, so Jana MestmĂ€cker, Fachhochschul-Dozentin fĂŒr Psychologie.

 
 

Pressekontakt

Carla Hinrichs
Telefon: 01577 3247074
Mail: presse@letztegeneration.de

Quellen

[1] https://buergerrat-klima.de/ergebnisse-gutachten

[2] Vgl. Minute 53:30-53:40 des GesprĂ€chs der “Letzten Generation” mit Olaf Scholz (https://www.youtube.com/watch?v=q0KpnFzFQgc).

[3] Vgl. Minute 1:03:36-1:03:42 des GesprĂ€chs; ĂŒbersetzt. Original auf Englisch: “Your companies from Germany are causing a genocide in the global south today.” – Esteban Servat, EcoLeaks founder and climate refugee.
 
8.11.: LETZTE GENERATION MEETS OLAF SCHOLZ – EHRLICHES GESPRÄCH AM FREITAG ÜBER KLIMANOTSTAND UND DIE HUNGERSNÖTE, DIE FOLGEN

Pressemitteilung vom 8. November 2021:

 

Berlin, 8.11. | Olaf Scholz trifft am 12.11. die ehemaligen Hungerstreikenden Lea Bonasera und Henning Jeschke vom ‘Aufstand der letzten Generation’ in der Zentrale der Friedrich-Ebert-Stiftung.

 

Der Erhalt unserer natĂŒrlichen Lebensgrundlage ist Teil des Grundgesetzes und durch das Pariser Abkommen ist die Bundesregierung an das 1.5 Grad-Ziel gebunden. Die Klimaaktivist:innen sind entschlossen, die Regierung dazu zu bringen, dieses geltende Recht auch umzusetzen. Um Olaf Scholz an den Verhandlungstisch zu bewegen, befand sich Henning Jeschke zuletzt so lange im Hunger- und Durststreik, dass er danach wegen seines kritischen Gesundheitszustands mehrere Tage in der Berliner CharitĂ© verbringen musste. Auch Lea Bonasera war sechs Tage im Hunger- und dann im Durststreik. 

 

Eine Studie unter 10.000 Jugendlichen zeigte erst kĂŒrzlich, dass es in der jungen Generation weltweit ein GespĂŒr fĂŒr die Krise gibt: Mehr als die HĂ€lfte hat tĂ€gliche Angst vor einem Klimachaos und fortschreitendem Regierungsversagen.[1]

 

„Dass die jungen Menschen alarmiert sind, ist nur folgerichtig – wir alle sollten in grĂ¶ĂŸter Sorge sein“ bestĂ€tigt auch Prof. Hans Joachim Schellnhuber. Er hatte als einer der fĂŒhrenden Klimawissenschaftler bereits zum Hungerstreik Stellung bezogen [2]. „Wir rasen noch immer auf eine Heißzeit zu, in der unsere Zivilisation möglicherweise nicht fortbestehen könnte.“

 

„Leere Versprechen helfen uns nicht weiter; die Lage ist katastrophal“, betont Bonasera. „Wenn die Ausbeutung von Mensch, Tier und Umwelt nicht aufhört, dann können wir uns darauf einstellen, vom Klima gegrillt zu werden. WĂ€hrend SupermilliardĂ€re ins Weltall fliegen, erwartet unsere Generation Hungersnöte. Die Politik ist dafĂŒr da, die Leute zu schĂŒtzen. Die Zerstörung wie geplant weiterzubetreiben, wĂ€re Hochverrat!”

 

Pressekontakt: Carla Hinrichs
Telefon: +49 1577 3247074
E-Mail: presse@letztegeneration.de

 

Quellen
[1] https://dx.doi.org/10.2139/ssrn.3918955 

[2] http://hungerstreik2021.de/en/logbuch/offener-brief-von-h-j-schellnhuber/

19.10.: TERMIN FESTGELEGT – OLAF SCHOLZ TRIFFT HUNGERSTREIKENDE DER LETZTEN GENERATION AM 12.11. ZU GESPRÄCH ÜBER KLIMANOTSTAND

Pressemitteilung vom 19. Oktober 2021:

 

Berlin, 19.10. | Am Freitag, dem 12. November um 16:30 Uhr, wird Olaf Scholz mit den ehemaligen Hunger- und Durststreikenden Klimaaktivist:innen Lea Bonasera und Henning Jeschke öffentlich ĂŒber den Klimanotstand sprechen. Damit nimmt der Kanzlerkandidat den Terminwunsch der Aktivist:innen der „Letzten Generation” wahr. Weitere Informationen zu dem 1,5-stĂŒndigen GesprĂ€ch, das live ĂŒbertragen werden wird, werden folgen.

 

Lea Bonasera war bereits sechs und Henning Jeschke  27 Tage im Hungerstreik, als sie ihren Streik am 25.09. zu einem Durststreik verschĂ€rften und sich mit der Forderung nach einem öffentlichen, ehrlichen GesprĂ€ch ĂŒber den Klimanotstand direkt an Olaf Scholz wandten. In einem gemeinsamen Telefonat einigten sie sich auf ein GesprĂ€ch nach der Wahl.

 

Nach sechs Stunden gab Olaf Scholz der Forderung der beiden in einem persönlichen Telefonat nach.

 

„Die diskutierten politischen Programme fĂŒhren uns in den Klimazusammenbruch – denn sie sind langsam, wirtschaftshörig und scheinheilig. Mit weiterem politischen Klein-Klein werden Kipppunkte im Klimasystem erreicht. Wir mĂŒssen also schon in den nĂ€chsten Jahren aus dem fossilen System aussteigen“, so Henning Jeschke.

 

“Wir brauchen endlich ehrliche GesprĂ€che – jenseits von Profitgier, Wachstumszwang und Einzelinteressen.”

 

„Zahllose Menschen im globalen SĂŒden, die gesamte junge Generation und alle kommenden Generationen werden ihrer Lebensperspektive beraubt. Olaf Scholz wird voraussichtlich der nĂ€chste Bundeskanzler werden. Wir stellen klar – wir lassen uns unser Recht auf Leben nicht so einfach nehmen“, so Lea Bonasera.

 

 

Pressekontakt: Carla Hinrichs
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